«Selenskyj ist ein Hindernis für den Frieden»

In dem ausführlichen Gespräch mit Tucker Carlson beschreibt Iuliia Mendel, die von 2019 bis 2021 für Selenskyj arbeitete, einen tiefen Graben zwischen dem öffentlichen Image des Präsidenten und der Realität hinter den Kulissen. Selenskyj sei ein «genialer Schauspieler», dem es jedoch an Empathie und Substanz fehle. Laut Mendel betrachtet er Menschen als «wegwerfbar».

Propaganda nach dem Vorbild von Goebbels

Mendel berichtet von einem Treffen mit dem Kommunikationsteam im Jahr 2020, bei dem Selenskyj über sinkende Umfragewerte verärgert gewesen sei. Auf den Einwand einer Kollegin, dass es an positiven Nachrichten fehle, habe Selenskyj geantwortet, die Fakten spielten keine Rolle. Es brauche lediglich «tausend sprechende Köpfe», die positive Botschaften verbreiten. Wörtlich habe er gefordert: «Ich brauche Goebbels-Propaganda». Seit dem grossflächigen Einmarsch Russlands 2022 habe er diese globalen Sprachrohre gefunden, was die Sicht auf den Konflikt im Westen massiv verzerre.

Die ehemalige Pressesprecherin von Selensky, Iuliia Mendel, und Tucker Carlson im Interview.

Vorwürfe der systematischen Korruption

Die Ex-Sprecherin wirft Selenskyj vor, direkt in Geldwäsche-Systeme verwickelt zu sein. Ein Bekannter, der sich für den Posten des Sozialministers beworben habe, sei im Interview von Selenskyj und dessen Stabschef Andrij Jermak aufgefordert worden, Schemata zur Veruntreuung von Rentengeldern zu entwickeln. Auch beim staatlichen Energiekonzern Naftogaz seien unabhängige Aufsichtsräte durch Loyalisten ersetzt worden, um Gelder abzuzweigen. Während Selenskyj sich in einfachen Pullovern als Mann des Volkes inszeniere, sei er in Wahrheit längst Multimillionär.

Sabotage von Friedenslösungen

Mendel behauptet, Selenskyj sei heute eines der grössten Hindernisse für einen Frieden. Bereits 2019 habe er Wladimir Putin unter vier Augen zugesichert, dass die Ukraine niemals der NATO beitreten werde. Später habe er diese unmögliche Forderung jedoch zur zentralen Bedingung erhoben, um den Konflikt zu eskalieren. Laut Mendel gab es 2022 zweimal die Chance auf ein Kriegsende – insbesondere bei den Verhandlungen in Istanbul. Selenskyj habe sich jedoch für einen Abnutzungskrieg entschieden, nachdem ihm der damalige britische Premierminister Boris Johnson Unterstützung und bleibenden Ruhm versprochen habe. «Er sorgt sich nicht um die Menschen, er sorgt sich um seinen Platz in der Geschichte», so Mendel.

Autoritäre Methoden und Verfolgung

Unter Selenskyj habe sich die Ukraine in einen autoritären Staat verwandelt, in dem Oppositionelle und kritische Blogger systematisch verfolgt würden. Mendel nennt das Beispiel eines Parlamentsabgeordneten, der drei Tage nach der Forderung nach Friedensverhandlungen wegen «Hochverrats» verhaftet wurde. Die Front werde zudem als politisches Strafinstrument missbraucht: Kritiker würden gezielt an die gefährlichsten Abschnitte geschickt. Der Westen ignoriere, dass Selenskyj Wahlen abgesagt und die Meinungsfreiheit faktisch abgeschafft habe.

Persönliche Instabilität und Drogenvorwürfe

Mendel spricht im Interview auch über Gerüchte zum Drogenkonsum des Präsidenten. Zwar habe sie ihn nie selbst beim Konsum gesehen, doch Quellen aus seinem Umfeld und sein Dealer hätten ihr gegenüber den Gebrauch von Kokain bestätigt. Sie beschreibt auffällige Verhaltensänderungen nach kurzen Toilettenpausen während Interviews: Selenskyj sei oft «energetisiert» und mit «funkelnden Augen» zurückgekehrt, nachdem er zuvor erschöpft gewirkt habe.

Ukraine am Rande der Auslöschung

Die ehemalige Sprecherin warnt eindringlich vor dem demografischen Kollaps ihres Landes. Von einst über 40 Millionen Einwohnern lebten heute vermutlich nur noch rund 25 Millionen in der Ukraine, davon elf Millionen Rentner. Das Land werde durch den Krieg und die Flucht der Intelligenz irreparabel beschädigt. Mendel fordert den Westen auf, Selenskyj zu einem Friedensschluss zu drängen, da die Ukraine sonst als Nation verschwinden werde.